September 2025

Projekt UMBAU des OP-Saales ist abgeschlossen!

Das große Operationssaal-Projekt des St. John’s Krankenhauses, das mit Hilfe von „Karibu-Hand in Hand mit Afrika“ durchführt wurde, betrifft die Errichtung eines zweiten großen OP-Saales. Es umfasst zwei Phasen.

Die erste Phase umfasst den Umbau eines Raumes im Krankenhaus, der bislang als kleiner Operationssaal genutzt wurde.
Es wurden folgende Arbeiten durchgeführt: Neue Türen und Fenster wurden eingebaut, eine Wasserleitung sowie Waschbecken installiert, ein spezieller Epoxid-Fußboden aufgebracht, der Raum wurde ausgemalt. Die Wandverbauten im Flur wurden angebracht. Die Kosten beliefen sich auf 19.140.000 TSHS.

Die zweite Phase umfasst die Beschaffung medizinischer Geräte und die Ausstattung für chirurgische Zwecke. Wie folgt in Projekt Phase 2.

Dieser kurze Bericht zeigt den Baufortschritt der ersten Phase und die erste Umsetzung der zweiten Phase. (OP-Tisch)

Die folgenden Bilder zeigen das Aussehen des Raumes vor, während und nach der Renovierung.

 Hier der Abschlussbericht des St. John's Hospitals über den Baufortschritt:

Stemmarbeiten: Die Öffnungen für neue Türen und Fenster wurden ausgebrochen. Die Wasserleitung wurde gelegt.

Neue Türen und Fenster wurden eingesetzt und neue Wasch-und Spülbecken wurden installiert. 

Vorbereitung des Bodens: 

Sanierung des Bodens für die Anwendung von Epoxidmaterialien: 

Sie besteht aus der Vorreinigung und Reinigung, 

der Untersuchung von Rissen, Löchern oder Unebenheiten des vorhandenen Bodens,
 
dem Ausfüllen von Rissen und Löchern mit einem geeigneten Reparaturmörtel. 

Danach das Schleifen der Oberfläche, um alte Beschichtungen zu entfernen, 

das Aufrauhen des Bodens für eine bessere Epoxidhaftung und gründliche Reinigung, um Staubpartikel nach dem Schleifen zu entfernen.

Die Epoxid-Grundierung zur Verbesserung der Haftung zwischen altem Boden und dem Epoxidmaterial wird aufgetragen.

In der letzten Phase bringt der Techniker eine Epoxidbeschichtung auf den Boden auf.

Das Erscheinungsbild des Operationssaals und des Korridors nach der Installation von Epoxidböden und der Installation neuer Türen und Fenster. 

Das Erscheinungsbild der renovierten Wände und Fenster von innen und außen.

Aussehen des OP-Saal Korridors, der ursprünglich nach außen offen war, nach der Installation der PVC Einbauteile. 

Vorbereitung des provisorischen Betriebes


So sieht der Operationssaal aus, nachdem einige alte Geräte,
wie der Operationstisch, eine alte Operationslampe und ein altes Anästhesiegerät installiert wurden.


Wir beabsichtigen, die restliche OP-Saal Ausstattung zu beschaffen, so wie sie im Programm der zweiten Phase definiert wurde,
einschließlich Sauggeräte, orthopädische Geräte, Laparotomiegeräte, Autoklaven, Patientenmonitore, Sauerstoffgeräte, Trommeln und Trommelständer, Mayo-Tische, Tropfständer, Tellerständer, Nierenschalen, DDA-Boxen, neue Operationslampen und Kühlschränke,


damit der OP-Saal offiziell den Betrieb aufnehmen kann.

Herzlichen Dank! 

Wir bedanken uns aufrichtig bei Christine und allen Freunden, die sich uns über "Karibu-Hand in Hand Afrika" angeschlossen haben, für ihre großzügigen finanziellen Beiträge, die es uns ermöglicht haben, die erste Phase der Renovierung des Operationssaals erfolgreich abzuschließen.
Wir wollen weiterhin zusammenarbeiten, um die Infrastruktur und die Dienstleistungen des Krankenhauses zu verbessern.


Die Administration des Krankenhauses

September 2025

Update February 2025!!!

 Februar 2025

Projekt: Unterstützung der Näherinnenschule in Kibena eingestellt!

      Die Näherinnenschule in Kibena wurde geschlossen!

Die Schule hätte im Frühjahr 2025 spontan eine Finanzspritze von 10 000.- € benötigt, um ihren Betrieb aufrechterhalten zu können. Dies konnte "Karibu - Hand in Hand mit Afrika" nicht leisten.
Wir bedauern zutiefst, dass eine gute Ausbildungsstätte und zudem ein Ort, den wir liebten, nicht mehr länger besteht! 
Unten finden Sie unser ehemaliges Herzensprojekt:

Die Nähschule in Kibena wurde einst von der deutschen Entwicklungshelferin Susemarie Gross gebaut und gegründet und danach von ihr selbst und deutschen Helfern jahrelang finanziell unterstützt. Frau Gross Susemarie's Anliegen war es, speziell Mädchen Bildung zukommen zu lassen, die stets in ihren Familien und im Bildungswesen benachteiligt waren und es immer noch sind.

Im Oktober 2023 hat Wawata Women's Group von Njombe und Sr. Veronika die Leitung der Schule übernommen, weil Frau Susemarie dies aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters nicht mehr vermochte.

Die Näherinnenschule bietet Platz für 20 Schülerinnen
im Alter von etwa 13 bis 17 Jahren.

Die Mädchen werden mit einem Alter ab 13 Jahren aufgenommen. Manche kommen nach der Primary School, andere nach 2 Jahren Secondary School (O - Level) und bleiben 3 Jahre lang. Die Mädchen kommen von den umliegenden oder auch weiter entfernten Dörfern und wohnen in der Schule. Man kann sie nicht täglich hin- und herbringen.

Sie erhalten eine dreijährige Ausbildung in der Schneiderei und erlangen dabei die Fähigkeit Kleidungsstücke aller Art zu nähen.

Das Schulgeld beträgt 450 000.- TSh. (ca. 150.-€) im Jahr. Es kann zweimal jährlich bezahlt werden, im Jänner und im Juli. Wer genug Geld hat, kann es auch auf einmal bezahlen. Tatsache ist, dass es etwa zwei Drittel der Schülerinnen gar nicht oder nur zum Teil bezahlen.

Im Oktober 2023 besuchten 17 Schülerinnen die Nähschule, im Schuljahr 2024 sind es 16.

Die Kibena Nähschule ist eine Internatsschule ausgestattet mit Küche, einem Speiseraum, Schlafsälen, einem Lehrerzimmer und zwei Klassenzimmern. Die Lehrerinnen wohnen in einem anschließenden Nebengebäude. Außerdem gibt es einen großen Gemüsegarten, wo für den eigenen Bedarf angepflanzt wird.

Schlafraum der Mädchen

Schlafraum der Mädchen

Modelle

 Der Stundenplan

Mode

Die Schule fördert ausdrücklich die Ausbildung von Mädchen. Ziel ist es, dass die Frauen selbst für ihr Einkommen sorgen können und so unabhängiger von der Gunst eines Mannes, von Heirat, vom Versorgt werden sind. 
Überdies können sie aber auch gerade wegen ihrer Ausbildung in den Augen eines Mannes mehr Achtung und Respekt erlangen, weil sie für Einkommen sorgen können.

Einige Beispiele zeigen wie ehemalige Schülerinnen in ihren Dörfern kleine Geschäfte errichten und damit erfolgreich sind.

Wir sind mehr als ein nur ein Haufen Kinder: Wir streben danach eine Berufsausbildung zu erlangen, mit der wir später auf eigenen Füßen stehen können. Gemeinsam stecken wir viel Eifer, Freude und Leidenschaft in unsere Arbeit, das zeichnet uns aus.

Ich möchte ein Experte auf meinem Gebiet werden. Ich liebe es, mit Gleichgesinnten zusammen einen Beruf zu erlernen. Ich arbeite fleißig, um meine Ziele zu verwirklichen. Aber ohne Hilfe wäre ich heute nicht da, wo ich bin.


Problematik der Schule


Problematik der Schule: Die Schülerinnen kommen zum größten Teil aus sehr armen Verhältnissen. Manche sind Vollwaisen, andere haben nur einen Elternteil, einige sind einfach arm. Und so können viele das Schulgeld nicht bezahlen. Die Schule nimmt sie trotzdem auf und behält sie auch. Die aufgebrachte Milde wird der Schule zunehmend zum Verhängnis: Sie kann sich ohne Zuschüsse nicht selbst finanzieren! Sie bezieht ihr Einkommen über das Schulgeld sowie über den Verkauf der genähten Kleidungsstücke. Seit die Zuschüsse von Frau Susemarie Gross wegfallen, kämpft die Schule um das Überleben. 

Es gibt Schülerinnen, die die Ausbildung bereits abgeschlossen haben und bei der Schule verschuldet sind und das Schulgeld im Nachhinein abzahlen wollen. Ein schwieriges Unterfangen! Weil jedes kleine Geschäft ja ein Startkapital braucht, das wegen der Armut nicht vorhanden ist. 

Es gibt die Überlegung den Schülerstand auf 25 Studenten auszuweiten, um eine zusätzliche Einnahme an Schulgeld zu erhalten, andererseits überlegt man auch, ob man die Schule auflässt und etwas Neues beginnt.
Im Oktober 2023 waren 11 von 17 Schülerinnen mit ihren Zahlungen im Verzug, Das ergab einen Außenstand von 3.371000.- TSH    =    1270.- , im Okt. 2024 sind es 9 von 16 Mädchen. (845 000.- TSH = 285.-€)

Wir möchten uns der Näherinnenschule in Kibena annehmen, damit sie weiter bestehen kann. Sie bietet auch Mädchen aus ärmeren Verhältnissen eine wunderbare Möglichkeit später ein Einkommen zu erzielen.
Es liegt uns besonders am Herzen Frauen zu unterstützen, ihnen eine Berufsausbildung zu ermöglichen, damit sie selbstbestimmt auf eigenen Füßen stehen können.


Die Schule kämpft um das Überleben, wurde vorübergehend geschlossen, danach aber wieder eröffnet. Sie finanziert sich durch Einnahmen aus Schulgeldern, die sie nur zum Teil oder gar nicht erhält. Den Verkauf selbst genähter Kleidungsstücke haben wir angeregt, ausserdem das Nähen von Schuluniformen, um Einkommen zu lukreieren.


Die jetzige Leitung der Näherinnenschule Fridah Mgani und Sr. Veronika, Vertreter der 'Wawata Women's Group',  baten "Karibu - Hand in Hand mit Afrika" um finanzielle Unterstützung und erstellten eine Liste an benötigten Mitteln, um das Bestehen der Schule zu sichern.

Dringend benötigte Hilfsgüter

Die Schule benötigt dringend folgende Titel um weiter bestehen zu können:


  • 10 Nähmaschinen (auch mechanisch betrieben)
  • 6 Bügeleisen
  • 6 Computer
  • Lehrergehälter für ein Jahr
  • Notfallgeld
  • ausstehende Schulgelder
  • Stromrechnung
  • Installation eines Solar Panels
  • Schneiderbedarf: Stoffe,   Fadenset, Schneiderscheren,  (Zwirne), Tafelkreide. 

      Das sind ca. 10000.-€

29 971 000 TSh. entsprechen nach heutigem Umrechnungskurs 9967.-€
Die Schule benötigt somit etwa 10 000.-€ 

Die beiden Lehrerinnen zeigen Arbeiten der Schülerinnen.

Ein Klassenzimmer mit alten Nähmaschinen mit Fußantrieb

Es gibt auch Exemplare, die mit Strom betrieben werden.

Das Bügeleisen der Näherinnenschule

Die Lehrerin beklagt, dass es nur ein Bügeleisen gibt.

Die Einrichtung der Schule ist veraltet, Nähmaschinen aus den 50-iger Jahren von soliden deutschen Firmen (Pfaff, Bernina) laufen immer noch - mit Fußpedal.  Sie waren eine Spende aus Deutschland vor ca. 40 Jahren, die Susemarie erbitten konnte. 
Nun werden dringend neue Nähmaschinen benötigt! Denn nach 40 Jahren Laufzeit haben die alten Maschinen ausgedient. 
Die Schule besitzt für 17 Schneiderschülerinnen nur 1 Bügeleisen! Nichts leichter zu beheben als das, denke ich. Auch Stoffe zum Nähen werden benötigt. Zurzeit kauft man Reste von Stoffballen in Geschäften in Njombe, die zu einem günstigen Preis erhältlich sind. 
Nähmaschinen aus Deutschland hätte man gerne wieder, besonders solche, die noch nicht elektrisch, sondern mit Fussantrieb funktionieren, damit sie in Dörfern ohne Strom verwendet werden können. Es ist wichtig, dass die Nähmaschinen ohne elektrischen Strom laufen, denn in vielen kleinen Ortschaften gibt es keinen Strom. Bügeleisen, Stoffe und Schneiderzubehör werden dringend gebraucht. Sie sollen eher durch finanzielle Unterstützung von außen im eigenen Land gekauft werden, um die Infrastruktur Tansanias zu fördern.
 
Sr. Veronika bittet mich um Unterstützung. Sie gibt mir eine Liste mit, was die Schule dringend braucht, um überleben zu können.

Unsere Vision

Mädchen aus ärmeren Verhältnissen eine Lehre als Schneiderin zu ermöglichen und ihnen später zu einem kleinen Geschäft zu verhelfen!

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn sie an das glauben, was sie tun, können sie Großes erreichen. 

 September 2024


Update 2024!!! Projekt geschlossen


Update 2024!!! Bei unserem diesjährigen Besuch durften wir erfahren, dass Fr. Alexander dieses Bauvorhaben und die darauffolgende Einrichtung der Klassenräume aus eigenen Mitteln bewerkstelligen kann.

Projekt: Neubau von Klassenräumen 

Das Health Training Institut hat bereits mehr als 1000 Studierende und der Zustrom an Interessenten hält an. Längst platzt die Schule aus allen Nähten. Es fehlen inzwischen mehrere Klassenräume, um alle Studenten effizient unterzubringen. Derzeit sind einige Klassen notdürftig in diversen Räumlichkeiten der Pfarre untergebracht.

Es obliegt Fr. Alexander, dem Vorstand der Schule, Abhilfe zu schaffen. Der Bauplatz mitten im Ort am Gelände der Schule ist vorhanden. Neben dem Health Training Institute werden weitere Klassenräume errichtet. Finanziert wird der Bau aus dem Topf der eingenommenen Schulgelder und unseren Spendengeldern.

Im Oktober 2o23 wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Okt. 2023: Fr. Alexander inspiziert den Bauplatz.

Nach zwei Wochen: Das Fundament ist gelegt.

Der Bau schreitet voran.

"Karibu - Hand in Hand mit Afrika" ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Verbundenheit mit den Menschen des schwarzen Kontinents zum Ausdruck bringen will. Das Wort "Karibu" stammt aus dem Suaheli, ist eine Begrüssungsformel in Tansania und eine Form des einander Willkommen heißens. "Karibu - Hand in Hand mit Afrika" repräsentiert Offenheit und Respekt für alle Menschen. Wir glauben an Gleichheit und Menschenwürde unabhängig von Herkunft und Position auf der Landkarte sowie in der Gesellschaft. Wir wollen Einheit, Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Kontinenten. Gemeinsam wollen wir lohnende Ziele erreichen und positive Veränderungen für die Menschen bewirken. "Hand in Hand" versuchen wir Einheit in Gedanken, Meinungen, Werten und Taten zu fördern und zu gegenseitigem Verständnis zu gelangen. Gemeinsam wollen wir viel bewegen und erreichen.