Irene 

 ist 14 Jahre alt. Sie besucht derzeit die Klasse 2 in St. Getrude Secondary School in Imilwaha und hat das Schuljahr im Dezember 2025 mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Sie darf im kommenden Schuljahr Klasse 3 besuchen.
Nun hat ihre Mutter bei uns angefragt, ob wir das Schulgeld auch im kommenden Jahr übernehmen können.
Es beträgt 1 600 000 TSh. pro Schuljahr.
Das sind etwa 550.-€ je nach Wechselkurs. 
Es muss jeweils bis spätestens 1. September ein Jahr im Voraus bezahlt werden.
 

Wir sind da! - Wer ist bereit?


Wir suchen Sponsoren oder Paten 

.
Wenn Sie Kindern oder Jugendlichen helfen möchten die Schule zu besuchen, melden Sie sich bitte mit einer Email an [email protected] und teilen Sie uns mit,
 

  • ob Sie eine Patenschaft übernehmen möchten. Das würde bedeuten, Sie übernehmen die Kosten für ein konkretes Kind zur Gänze während seiner Schullaufbahn oder zumindest bis eine Schule/Schulart abgeschlossen ist. 


  • oder ob Sie eine Schulgeldspende für ein konkretes Kind einmalig, oder zweimal oder monatlich für ein Schuljahr auf unser Konto mit dem Verwendungszweck "Schulgeld für ...." machen möchten. 

 

Achtung!

Die tatsächlichen Kosten hängen stets vom jeweiligen täglichen Wechselkurs ab!
Es entstehen auch Bankgebühren von etwa 20.- pro Überweisung nach Tansania

die wir - aber nicht notwendigerweise Sie - übernehmen. 


Das Schulgeld für ein Schuljahr muss stets bis spätestens 1. September bezahlt werden.

Über unserer Schützlinge 

Warum tun wir das, was wir tun? 


Jeder Mensch hat seine Geschichte! Die Schicksale, die hinter unseren Zöglingen stehen, sind nicht leicht. Wären sie einfach, würden sie keiner Hilfe bedürfen. 
Wir berichten über einzelne Fälle allgemein, um die Anonymität der Kinder zu wahren.

Oft ist es einfach die Armut, die die Eltern daran hindert, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Manche von ihnen führen ein schweres Leben in einer Hütte, haben nur ein kleines Feld für Nahrung und Einkommen und können sich das Schulgeld einfach nicht leisten.
Manch eine der Mütter hat einen Mann, der den lieben langen Tag herumlungert oder betrunken ist. Sie muss alleine jede Arbeit verrichten und für die Kinder sorgen. Sie muss das Feld ('Shamba') bestellen, um ein Einkommen zu haben. Die Kinder müssen mithelfen, sei es durch Feuerholz holen, Wasser heim tragen, wenn es keinen Brunnen gibt oder bei der Feldarbeit. Die größeren Kinder müssen die kleineren versorgen. 

Andere durften selbst nicht zur Schule gehen und haben keinen Zugang zu Bildung. Sie kommen nicht zurande mit dem System. 
Manche der Kinder sind (Aids) Waisen und werden von Verwandten aufgezogen. Sie haben viele eigenen Kinder und nun die angenommenen dazu. Bisweilen reicht es dann nicht für alle. Alle mit Schulgeld zu versorgen wird schwer. 

Ein andermal hat eine Frau ein Kind ledig, was ihr in der dortigen Gesellschaft keinen guten Ruf einbringt, und der Mann macht sich mit einer anderen aus dem Staub. Sie ist  dann auf die Hilfe ihrer Ursprungs-Familie angewiesen.

Zwei Mädchen haben eine besondere Geschichte. Sie geht unter die Haut. Die Mutter war verliebt, wurde schwanger, zweimal. Der Mann versprach ihr die Ehe. Immer wieder. Und sie glaubte ihm. Als er nie ernst machte, fand sie heraus, dass er bereits verheiratet war und sie stets nur an der Nase herumgeführt hatte. Das verkraftete sie nicht. In ihrer Verzweiflung nahm sie Gift ein, seit je her psychisch labil. Nicht einmal, sondern zweimal versuchte sie sich zu vergiften, um sie herum die Kleinen völlig verloren. Die Mutter wurde nicht mehr gesund und konnte sich um die Kinder nicht mehr kümmern Der Vater weigerte sich für sie zu bezahlen. Sie kam in ein Heim zur Betreuung. Ein Onkel nahm sich der Kinder an. Er suchte eine Internatsschule, damit die alleingelassenen Kinder versorgt wurden. 

"Karibu - Hand in Hand mit Afrika" ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Verbundenheit mit den Menschen des schwarzen Kontinents zum Ausdruck bringen will. Das Wort "Karibu" stammt aus dem Suaheli, ist eine Begrüssungsformel in Tansania und eine Form des einander Willkommen heißens. "Karibu - Hand in Hand mit Afrika" repräsentiert Offenheit und Respekt für alle Menschen. Wir glauben an Gleichheit und Menschenwürde unabhängig von Herkunft und Position auf der Landkarte sowie in der Gesellschaft. Wir wollen Einheit, Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Kontinenten. Gemeinsam wollen wir lohnende Ziele erreichen und positive Veränderungen für die Menschen bewirken. "Hand in Hand" versuchen wir Einheit in Gedanken, Meinungen, Werten und Taten zu fördern und zu gegenseitigem Verständnis zu gelangen. Gemeinsam wollen wir viel bewegen und erreichen.