Schullaufbahn - Schulalltag - Problematik allgemein

Das Schuljahr beginnt
Nach der Vorschule/Kindergarten besuchen die Kinder die Primary School. Es gibt kostenlose staatliche Grundschulen, dennoch bleiben die Kosten für Uniform, Bücher und Schulsachen auch hier bestehen. Die Kinder müssen zumeist im Internat sein, da ihr Schulort nicht oft auch ihr Wohnort ist.
Der Schulalltag beginnt normalerweise um 8 Uhr und endet zwischen 14 und 15 Uhr. Die Kinder lernen Englisch, Kiswahili, Mathe, Geschichte, Erdkunde und nun in manchen privaten Schulen auch Computer, ähnlich wie in Europa. Doch häufig sind die Schulen nicht gut ausgestattet. Oftmals sitzen die Schüler auf dem Boden in Klassen mit viel zu hohen Schülerzahlen und es fehlen Lehrer, Bücher, Computer meist sowieso und sonstige Ausstattung, die man in Schulen braucht. Häufig gibt es aufgrund von Lehrermangel auch Unterrichtsausfälle in staatlichen Schulen. Die besser ausgestatteten Primary Schools sind meistens private Schulen, die von Sponsoren unterstützt werden und dann auch etwas kosten.die dann allerdings ihren Preis hat. Wer etwas auf sich hält und wohlhabend genug ist, kann seine Kinder auf eine private Primary School schicken. Dort ist die Ausstattung der Klassenzimmer schöner und der Unterricht besser. Die Kinder werden in allen Gegenständen in Englisch unterrichtet und es kommt nur selten zum Ausfall des Unterrichts und die Kinder werden bestmöglich auf die Abschlussprüfung und weiterführende Schulen vorbereitet. Nach der Grundschule gibt es die Möglichkeit die Secondary School zu besuchen, die insgesamt vier Jahre dauert und in jedem Fall teuer ist.
Auch gibt es in Tansania große Unterschiede zwischen Schulen in der Stadt und auf dem Land.
Zurück zum Abschluss Primary School: Am Ende der 7. Klasse Grundschule gibt es die Abschlussprüfungen. Die Schüler wetteifern schulübergreifend miteinander um die besten Prüfungen abzulegen und im Ranking zuoberst zu sein. Die besten SchülerInnen können einen kostenfreien Platz an einer weiterführenden staatlichen Schule ergattern. Leider kommt es vor, dass Kinder durch Korruption von ihrem Listenplatz verdrängt werden. Es trifft häufig Kinder aus einfachen Verhältnissen, deren Eltern das System nicht durchschauen oder die sich nicht zur Wehr setzen können. Eine gute Alternative sind private Secondary Schools. Wie auch immer: Ob staatlich oder privat: Diese Schulen kosten Schulgeld. Geld, das viele Familien einfach nicht haben und deshalb schicken sie ihre Kinder nicht mehr in die weiterführenden Schulen. Der Besuch ist der privaten Secondary Schools ist teuer. Zu kostenintensiv für viele Familien! Und dennoch sind sie heiß begehrt! Viele tun alles, was ihnen möglich ist, um ihren Kindern eine gute, ja die beste Ausbildung zu ermöglichen.

Je nach Einkommen der Eltern kann man sich eine gute Ausbildung für seine Kinder leisten oder auch nicht. Es versteht sich von selbst, dass arme Leute benachteiligt sind. In Tansania entscheidet oftmals der soziale Status und nicht Intelligenz und Vermögen des Kindes über die Möglichkeit der Schulbildung. 
Dazu kommt, dass Mädchen benachteiligt werden. Wer sich das Schulgeld nicht für alle Kinder leisten kann, verheiratet möglicherweise schnell ein Mädchen oder braucht es zu Hause zur Feldarbeit. Vor allem Mädchen dürfen oft keine weiterführenden Schulen besuchen. 

2015 hat die Regierung eine Besserung für die ärmeren Leute angestrebt und die Grundschule für kostenfrei gestellt. In Gesprächen mit vielen Menschen höre ich, dass die staatliche Ausbildung jedoch weit hinter der kirchlichen hinterherhinkt. Dort gibt es angeblich die besseren Lehrer und und die erfolgreichere Ausbildung. Die Ergebnisse, das öffentliche Ranking ist für alle einsehbar. 
Bildung hat in Tansania einen Stellenwert, der noch weit über dem unsrigen liegt. Jeder, (der etwas auf sich hält) will für sein Kind das Beste! Alle möchten, dass es den Kindern besser geht als ihm selbst.

Schulgeld - mehr erfahren?

In Tansania ist Bildung nicht ohne weiteres zugänglich für alle. Eltern müssen für jedes ihrer Kinder Schulgeld bezahlen. Davon ausgenommen sind nur staatliche Primary Schools - Grundschulen. Das Schulgeld ist jährlich zu entrichten und kostet je nach Alter, Schulart, Ansehen und Ranking der Schule mehr oder weniger.

  • Kindergarten/Vorschule für Kinder von 5 bis 6 Jahren
  • Primary School - Grundschule oder Volksschule; Eintritt: mit 7 Jahren   ca. 340.-

      Kosten: staatlich - kostenfrei, privat - 1 500 000.- TSh. pro Schuljahr 
      Dauer:  7 Jahre.  verpflichtend, 

  • Secondary School - Sekundarschule - vergleichbar unserem Gymnasium   ca. 510.-€ bis 610.-€

      Die Kosten variieren von Schule zu Schule zwischen 1 500 000.- TSh.
      und 1 800 000.- TSh. 
      Dauer: 4 Jahre, davon 2 Jahre verpflichtend Secondary Education
      Ordinary (O-Level) 
      plus 2 Jahre optional Secondary Education Advanced Level (A - Level)
      (wie unser Gymnasium)

  • Trade School - Lehre/Berufsschule -  ca. 140.-€ bis 200.-€.  

      Die Kosten betragen zwischen 400 000.- TSh. und 600 000.- TSh. 
      Dauer - 2 Jahre

  • Health Training Institute - Institut für Gesundheitsberufe - ca. 615.-€

      Das Schulgeld beträgt 1 800 000 TSh. für alle Studienzweige außer für
      klinische Medizin. Hier beträgt es 2 300 000.- TSh. - ca. 786.-€

  • University - Universität -  ab 3 600 000.-TSh. bis zu 5 000 000.- je nach Studienrichtung (


Die genauen Kosten hängen vom jeweiligen Wechselkurs ab und verstehen sich allesamt pro Schuljahr.

Das Schulgeld kann entweder jährlich/einmal bis spätestens 1. September, zweimal im Jahr (January, August) oder viermal jährlich bezahlt werden. Für die Eltern kommen Kosten für die Schuluniform und Schulbücher, weitere Schulsachen und eventuell Prüfungen dazu. 

Je nach Einkommen der Eltern kann man sich eine gute Ausbildung für seine Kinder leisten oder auch nicht. Es versteht sich von selbst, dass arme Leute benachteiligt sind. In Tansania entscheidet oftmals der soziale Status und nicht Intelligenz und Vermögen des Kindes über die Möglichkeit der Schulbildung. Dazu kommt, dass Mädchen benachteiligt werden. Wer sich das Schulgeld nicht für alle Kinder leisten kann, verheiratet möglicherweise schnell ein Mädchen oder braucht es zu Hause zur Feldarbeit. 

200... hat die Regierung Tansanias eine Besserung für die ärmeren Leute angestrebt und die Grundschule für kostenfrei gestellt. In Gesprächen mit vielen Menschen höre ich, dass die staatliche Ausbildung jedoch weit hinter der kirchlichen hinterherhinkt. Dort gibt es angeblich die besseren Lehrer und die erfolgreichere Ausbildung. Die Ergebnisse, das öffentliche Ranking ist für alle einsehbar. 
Bildung hat in Tansania einen Stellenwert, der noch weit über dem unsrigen liegt. Jeder, der etwas auf sich hält, will für sein Kind das Beste! Alle möchten, dass es den Kindern besser geht als ihnen selbst.

"Karibu - Hand in Hand mit Afrika" ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Verbundenheit mit den Menschen des schwarzen Kontinents zum Ausdruck bringen will. Das Wort "Karibu" stammt aus dem Suaheli, ist eine Begrüssungsformel in Tansania und eine Form des einander Willkommen heißens. "Karibu - Hand in Hand mit Afrika" repräsentiert Offenheit und Respekt für alle Menschen. Wir glauben an Gleichheit und Menschenwürde unabhängig von Herkunft und Position auf der Landkarte sowie in der Gesellschaft. Wir wollen Einheit, Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Kontinenten. Gemeinsam wollen wir lohnende Ziele erreichen und positive Veränderungen für die Menschen bewirken. "Hand in Hand" versuchen wir Einheit in Gedanken, Meinungen, Werten und Taten zu fördern und zu gegenseitigem Verständnis zu gelangen. Gemeinsam wollen wir viel bewegen und erreichen.